Chinesische Methoden zur Wellness und Gesunderhaltung

Die Chinesische Methoden, wie Meditatione oder Kampfkunst wie auch der Wellnessteil besitzt eine lange Tradition; ihre Wurzeln reichen rund 6000 Jahre zurück.

Die TCH und ihre Methoden basieren zum einen auf der Yin-Yang-Theorie des Taoismus und zum anderen auf der Lehre von den fünf Wandlungsphasen. Diese beiden Systeme entwickelten die Chinesen, um alles Konkrete und Abstrakte einordnen zu können.

Übertragen auf den menschlichen Körper ergab sich eine zentrale Erkenntnis: Der Mensch kann nur dann gesund sein, wenn seine Lebensenergie (Qi) frei und ungehindert durch den Körper fließen kann.

Gesundheit – Das Gleichgewicht der Energien
Zentrum und Ziel aller Therapien ist es daher, diesen Fluss der Lebensenergie zu fördern, die Gegensätze Yin und Yang zu harmonisieren und die Energien des Körpers im Gleichgewicht zu halten. Nur so kann der Mensch Krankheiten fernhalten oder sie bewältigen und sich wieder erholen.

Die Lebensenergie Qi - Alles im Fluss?

Die TCH geht davon aus, dass der ganze Körper von Energie- oder Leitbahnen durchzogen wird, den so genannten Meridianen. In ihnen fließt die Lebenskraft Qi, sie versorgt den gesamten Körper und alle Organe mit Energie und Nährstoffen.

Es gibt insgesamt zwölf Meridiane und acht Sondermeridiane.
 Ist der Energiefluss in diesen Leitbahnen über längere Zeit hinweg gestört, erkrankt der Mensch. Dabei muss die Störung nicht unbedingt einen Mangel an Qi bedeuten. Auch Blockaden können das empfindliche Gleichgewicht stören. Mitunter ist es sogar möglich, dass das Qi schlichtweg in die falsche Richtung fließt.

Harmonie der Gegensätze: Yin und Yang
Auch die Jahrtausende alten Lehren des Taoismus liegen der TCM zugrunde. Der Begriff „Tao“ steht für das Allumfassende, das Große und Ganze, das Eine, das Prinzip von Allem, das gesamte Sein. Nach Überzeugung der Chinesen beruht all das auf Gegensätzen, die sich zwar deutlich unterscheiden, aber dennoch ergänzen: Yin und Yang.

Yin symbolisiert in diesem Zusammenhang Qualitäten wie Dunkelheit, Kälte, Ruhe, Passivität und Weiblichkeit. Yang hingegen steht für Licht, Wärme, Erregung, Aktivität und Männlichkeit.

Auch die Lehre von den fünf Wandlungsphasen ist hier von großer Bedeutung.

Die fünf Phasen werden als Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser bezeichnet und lassen sich in einem Kreismodell anordnen. Alles, was die Natur hervorbringt, kann auch in dieses Modell eingeordnet werden: Geburt (Holz), Wachstum (Feuer), Blütezeit (Erde), Reifung (Metall) und Tod (Wasser).
 Selbst Organe, Körperteile, Sinnesorgane, Geschmacksrichtungen und Gefühle werden hier eingeordnet – so entsteht die Basis für Wahrnehmen mit allen Sinnen.